Über den AKMN

AKMN steht für ArbeitsKreis „Mittelbau und Nachwuchs“ und ist eine Untergruppe in der Deutschen Vereinigung für Religionswissenschaft – dem Verein zur Förderung der Interessen von Religionswissenschaftler*innen in Deutschland.

Der Arbeitskreis „Mittelbau und Nachwuchs“ hat sich zum Ziel gesetzt, den wissenschaftlichen Nachwuchs innerhalb der DVRW zu vernetzen und Initiativen zur Nachwuchsförderung innerhalb der Religionswissenschaft zu unterstützen. Der AKMN richtet sich damit als einziger Arbeitskreis der DVRW nicht auf ein bestimmtes thematisches Interesse. Für die Förderung des religionswissenschaftlichen „Nachwuchses“ haben sich im Laufe seines Bestehens zwei Formate als erfolgreich erwiesen: regelmäßige Methodenworkshops sowie eine eigene Tagungsreihe. Für beide Formate kooperiert der AKMN jeweils mit religionswissenschaftlichen Standorten.

Neben diesen Aktivitäten hat der Arbeitskreis 2015 außerdem eine Erhebung zu Arbeitsbedingungen und Zufriedenheit des religionswissenschaftlichen Mittelbaus durchgeführt. Die quantitative Erhebung mit rund 60 Teilnehmenden richtete sich insbesondere an universitär angestellte Doktorandinnen und Doktoranden sowie Post-Doktorandinnen und Post-Doktoranden und auf deren Anstellungs- und Vertragsverhältnisse, arbeitsbezogene Interessen und Bedürfnisse, Zufriedenheit und Problemlagen. Ein Ergebnisbericht dieser Erhebung erschien 2016 in der Zeitschrift für Religionswissenschaft sowie in der Zeitschrift für junge Religionswissenschaft. Damit erweitert der AKMN seit 2015 sein Arbeitsgebiet im Sinne einer hochschulpolitischen Interessenvertretung des religionswissenschaftlichen Mittelbaus.

Die Zielgruppe des Arbeitskreises umfasst dabei nicht nur Doktorierende, sondern insbesondere auch Post-Docs; genauer: „alle wissenschaftlich tätigen Personen nach Erreichen des M.A. oder eines vergleichbaren Abschlusses, die weder den Habilitations- noch Professor*innenenstatus erreicht haben“. Damit soll insbesondere auch der oft prekären Situation derjenigen Rechnung getragen werden, die zwar promoviert sind, deren Schwierigkeiten in struktureller Hinsicht aber in vielen Punkten denen der Doktorierenden mindestens vergleichbar sind. Demzufolge ist auch der Zusatz „wissenschaftlich tätig“ wichtig: Einbezogen werden nicht nur Personen, die hauptberuflich mit einer Anstellung in einer wissenschaftlichen Einrichtung verankert sind, sondern auch jene, die sich anderweitig finanzieren.

Zur Mitarbeit im AKMN wird herzlich eingeladen. Über die Facebook-Präsenz „Arbeitskreis ‚Mittelbau und Nachwuchs‘ der DVRW“ sowie die Mailingliste des Arbeitskreises kann die Arbeit mitverfolgt und diskutiert werden. Neben den Methodenworkshops und Tagungen wird jährlich auch ein Mitgliedertreffen des AKMN durchgeführt. Um Mitglied im AKMN zu werden, und so von weitergehenden Unterstützungen zu profitieren, ist eine Mitgliedschaft in der DVRW Voraussetzung.

Weitere Informationen zur Zielsetzung und Arbeit des AKMN können der Seite Struktur und Ziele auf der DVRW-Website sowie dem Gründungsbericht entnommen werden, der 2011 in der Zeitschrift für junge Religionswissenschaft (ZjR) erschienen ist.


Derzeitige Sprecher*innen

Dr. Sebastian Rimestad (Erfurt)
Ramona Jelinek-Menke, M.A.  (Zürich)
Julia Dippel, M.A. (Marburg)
Benedikt Erb, M.A. (Bayreuth)

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